Ich habe versucht, den Morgen sinnvoll zu nutzen. Die Wahrheit schwingt schon mit, oder? Es hat nicht funktioniert. Ich hab die in den letzten Wochen angefangenen Kurzgeschichten angelesen, ein paar Worte gelöscht, alles was ich seit vorgestern dazugeschrieben hab, gelöscht (Dialog! Funktioniert einfach nicht...) und dann mit leerem Kopf davorgesessen. Besetztzeichen. Tut Tut Tut.
Seit dem Wochenende lese ich Witwe für ein Jahr von John Irving. Gefällt mir bisher ganz ausserordentlich gut. Am Samstag morgen hab ich den Film gesehen The Door in the Floor mit Jeff Bridges und Kim Basinger und war so angetan, dass ich sofort das Buch lesen musste. Der Typ, den Jeff Bridges in diesem Film spielt, ist ganz unglaublich. Kurioserweise besteht der Film nur aus dem ersten Drittel des Buchs (was man nicht bemerkt, wenn man das Buch nicht kennt) und ich bin furchtbar neugierig, wie es danach weitergeht, ich hab bald das erste Drittel hinter mir.
Normalerweise fällt es mir etwas schwer, die Bücher die ich aktuell lese weiterzuempfehlen, weil ich oft von Elementen fasziniert sind, die für theoretisch uninteressierte Leser total überflüssig sind (kein Vorwurf, es wird einem beim Studium eben antrainiert, sich für die Meta-Ebene zu interessieren, was natürlich keinen Sinn hat und nur dafür da ist, dass man sich später beim Taxifahren über irgendwas Gedanken machen kann) . John Irving allerdings kann ich ganz unverblümt empfehlen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen